ISA Smelter Wesermetall früher Metaleurope in Nordenham

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In Nordenham wir mit der Industrialisierung und zur Entwicklung eines armen Landstrichs in Deutschland Blei und Zink gewonnen. Neben AIRBUS und einer Kabelfertigung für Seekabel und einem Umschlag für Massengüter der größte Arbeitgeber und die höchste Erhebung im Umkreis. Da die Betriebsgenehmigung auf Grund der Emmisonen auf der Kippe stand haben eine Konsortium von Investoren eine Lizenz des ISASMELT™ erworben und eine entsprechende Anlage errichtet, die den höchsten Bleiausstoß in Deutschland produziert. Ich bin dort etwa 10 Jahre nach Fertigstellung eingestiegen.

Prinzip des ISA Selters

Kostengünstiges Schmelzen mit einer hochintensiven untergetauchten Lanze.

ISASMELT™ von Glencore Technology bietet ein innovatives, hochintensives und dennoch kostengünstiges untergetauchtes Lanzenschmelzverfahren, das einfach zu bedienen ist und für eine Reihe von Nichteisenanwendungen wie Kupfer, Blei und Zinn sowie für das Recycling verwendet werden kann.

Das Verfahren ist vollständig eingeschlossen und wurde in Regionen installiert, einschließlich solcher mit strengen Abgasnormen. Die bewährte Technologie ist seit über 30 Jahren in Betrieb und erreicht die Designziele schnell – Hochlaufzeiten von 3 Monaten sind keine Seltenheit – und wird mit der Schulung und Unterstützung von Glencore Technology erreicht.

ISASMELT™ wird in großen Blei- und Kupferschmelz- und Umwandlungsbetrieben auf der ganzen Welt installiert, darunter Australien, die USA, Belgien, Deutschland, Großbritannien, Indien, Malaysia, China, Kasachstan und Sambia. Mehr als neun Millionen Tonnen kupferhaltiger Materialien werden jedes Jahr mit der ISASMELT™-Technologie geschmolzen.

Glencore Technology produziert auch den ISACONVERT™-Kontinuierrichter, der auf der ISASMELT™-Technologie basiert. ISACONVERT™ ist eine ideale Möglichkeit, traditionelle Batch-Konverteranlagen zu verbessern, die Peirce-Smith- oder Hoboken-Konverter verwenden. Und im Gegensatz zum relativ ruhenden Blitzofen enthält der Kompaktofen von ISACONVERT ein stark gerührtes Schmelzbad.

Meine Aufgabe und Ergebnisse dort

Die gesamte Anlage war zu meinem Eintritt auf einen einzelnen Ingenieur zugeschnitten, der sämtliche Prozesse in Eigenregie digitalisiert hatte und deren Algorithmus nicht für Aussenstehende zugänglich war. Das hat sich bedauerlicherweise auch nicht ändern lassen und ist das große Handicap der Anlage. Neben vielen betrieblichen Störungen teilweise ausgelöst durch Fehlalarme der installierten Sicherheitstechnik, war das gesamte Projekt ein Höllentrip. Erst mit der vollständigen Säuberung der installierten hochverfügbar und redundanten Sicherungstechnik konnte die Anzahl der Fehlalarme verringert werden und der Grundstein gelegt werden sich spezifisch mit Anlagenteilen zu beschäftigen. Neben vielen Um und Neubauten, die zum Teil schlecht dokumentiert waren konnten viele mechanischen Probleme gar nicht überprüft werden, weil schlicht die Grundlagen fehlten. Das stetige Gemecker von mir verbunden mit der Angst der damaligen Vorgesetzten führte zu einer raschen Beendigung des Projektes nach 12 Monaten in der ich vieles gelernt habe und von dem ich heute noch Dinge im Frühstadium erkennen und Werkzeuge habe diese zu lösen

Auszug aus dem Zeugnis

Datum: 2003-04-29
Herr Eichner war Projektleiter für diverse Forschungsarbeiten, die in Zusammenarbeit mit der
französischen CRT erfolgreich durchgeführt wurden. An den durchgeführten Investitionsprojekten war er maßgeblich beteiligt und hat die Budgetplanung für seinen Bereich vorbereitet. Eine Optimierung, der für die Lohnempfänger gewährten Leistungszulage, wurde durchgeführt und reduzierte die Lohnkosten.
Die erstmalige Zertifizierung ISO 14000 und ISO 9000FF hat er für seinen Verantwortungsbereich erfolgreich begleitet.
Die Anzahl der betriebsbedingten Unfälle haben sich deutlichst reduzieren lassen.
Herr Eichner hat die ihm übertragenen Aufgaben gewissenhaft und konsequent durchgeführt. Sein persönliches Verhalten war stets einwandfrei. Bei Vorgesetzten, Geschäftspartnern und Kollegen war er geschätzt. Herr Eichner praktizierte einen kooperativen Führungsstil und motivierte seine Mitarbeiter entsprechend.
Herr Eichner verlässt das Unternehmen mit dem Datum vom 30. April 2003 auf eigenen Wunsch. Wir bedauern diese Entscheidung, da wir mit ihm einen guten Mitarbeiter verlieren. Wir danken ihm für seine bisherige Arbeit und wünschen für die Zukunft weiterhin recht viel Erfolg und persönlich alles Gute.


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